Aluminiumfenster

Fenster bringen Luft und Licht in jedes Haus. Die Fensteröffnung in der Gebäudehülle und das Fenster selbst sind in Bezug auf die Wärmeisolation von Gebäuden nicht unproblematisch, weil es hier leicht zu einem unerwünschten Wärmeaustausch zwischen den Innenräumen und der Außenluft kommt.

Aluminium besitzt eine ausgezeichnete Wärmeleitfähigkeit, diese Tatsache könnte gegen Aluminiumfenster sprechen. Werden die Aluminiumfenster fachgerecht konstruiert, brauchen sie den  Vergleich mit Fenstern aus anderen Materialien auch in diesem Punkt nicht zu scheuen.

Die Stärken der Aluminiumfenster

Aluminiumfenster gibt es in unterschiedlichsten Farben und Formen.

Aluminiumfenster gibt es in unterschiedlichsten Farben und Formen.

Das Material Aluminium hat große Vorteile. Aus dem stabilen Werkstoff können Fensterrahmen mit  kleinen Profilen hergestellt werden, ohne dass Abstriche an der erforderlichen Festigkeit  hingenommen werden müssten. Die Fensterrahmen können schmal ausgeführt werden, das vergrößert  die Glasflächen, es kommt mehr Licht in das Gebäude.

Aluminium ermöglicht bemerkenswerte Oberflächen- behandlungen, wodurch Aluminiumfenster zu attraktiven Gestaltungs- elementen eines Hauses
werden können. Dabei sind sie sehr langlebig und benötigen nur minimale Pflege.

Materialauswahl

Die Rahmen der Aluminiumfenster bestehen nicht aus massivem Aluminium. Ansonsten würden die  Fensterrahmen unerwünschte Wärmebrücken darstellen.

Mit Aluminiumlegierungen lassen sich  ebenfalls sehr hohe Festigkeitswerte erreichen, sodass die erforderliche Stabilität eines Aluminiumfensters bereits mit geringen Anteilen von Aluminium im Material zu gewährleisten ist.

Konstruktive Gestaltung von Aluminiumfenstern

Die Rahmen moderner Aluminiumfenster sind hoch entwickelte, in der Regel mit Computern berechnete Verbundkonstruktionen. Im Querschnitt ist zu erkennen, dass die Festigkeit der Aluminiumfenster durch recht dünne, teilweise blechähnliche Profile, erzeugt wird, die sich einmal auf der inneren und einmal auf der äußeren Seite des Fensters befinden.

Beide Profile werden, ähnlich der Sandwichbauweise, durch thermisch isolierenden Kunststoff stabil miteinander verbunden. Mit diesem Konstruktionsprinzip erreicht der Konstrukteur gute Stabilität und ausgezeichnete
Wärmedämmungen.

Oberflächengestaltung

Es gibt speziell für Aluminium sehr gute Oberflächenbehandlungen, die das Aluminiumfenster mit einer dauerhaften und pflegeleichten Oberfläche versehen. Zunächst wird die natürliche Oxidschicht des Aluminiums durch Anodisieren verstärkt. Dadurch entsteht eine farblose, das Aluminium allseitig umschließende und als Sperrschicht wirkende Oberfläche.

Diese Schicht kann selbst eingefärbt werden, wodurch nach einem der Färbeverfahren helle bis dunkle oder schwarze Bronzetöne entstehen oder nach einem anderen Verfahren rote, blaue, braune oder gelbe Farben erzielt werden. Diese „nassen“ Verfahren erzeugen Farben und erhalten die metallische Optik des Aluminiums.

Darüber hinaus können die Oberflächen der Aluminiumfenster durch Pulverbeschichtung mit allen RAL-Farben gestaltet werden.

Aluminiumfenster als Gestaltungselement des Architekten

Bei der Oberflächenbehandlung geht auch darum, das Fenster als architektonisches Gestaltungsmittel einzusetzen. Schmale Rahmen und diverse Möglichkeiten der Oberflächengestaltung einschließlich der Farbauswahl werden im modernen Bau gern genutzt.

Das attraktive Aussehen, die Langlebigkeit und die Wertbeständigkeit der Aluminiumfenster lässt deren Verbreitung immer weiter ansteigen.
Der höhere Preis von ca. 10 bis 30 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Fenstern wird durch Langlebigkeit und geringen Pflegeaufwand der Aluminiumfenster kompensiert. Aluminium ist recyclingfähig. Aluminiumfenster lassen so ausrüsten, dass sie gegen Feuer, Einbruch und Durchschüssen hemmend wirken.

 

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